Resin-Drucker härten flüssiges Harz mit UV-Licht durch einen LCD-Bildschirm. Jede Schicht wird auf einmal belichtet. Das Ergebnis ist viel feiner als bei FDM: Gesichter von 28-mm-Miniaturen, Schmuck, Zahnmodelle. Wichtig vorweg: Wir haben diese Drucker nicht selbst getestet. Der Vergleich beruht auf Herstellerdaten und Käuferbewertungen. Mehr dazu unter so bewerten wir.
Worauf es ankommt
XY-Auflösung. Sie sagt, wie groß ein Pixel auf dem Druckbett ist. Kleiner heißt feiner. Werte um 17 bis 19 µm reichen für Miniaturen gut aus, unter 15 µm siehst du den Unterschied vor allem bei sehr kleinen Details. Die Zahl "16K" oder "12K" allein sagt wenig, weil ein großer Bildschirm mehr Pixel braucht, um gleich fein zu sein.
Bauraum. Kleine Drucker wie der Photon Mono 4 oder der Mars 5 Ultra reichen für einzelne Figuren. Wer viele Miniaturen auf einmal oder große Büsten druckt, braucht einen größeren Bildschirm wie beim Saturn 4 Ultra 16K oder dem Photon Mono M7 Max.
Wannenheizung. Harz druckt am besten bei über 20 °C. In einer kalten Garage oder im Winter hilft eine beheizte Wanne, Fehldrucke zu vermeiden.
Die Drucker im Überblick
- Einstieg: Anycubic Photon Mono 4 mit 17 µm, günstig und klein.
- Kompakt mit Komfort: Elegoo Mars 5 Ultra mit 18 µm und WLAN.
- Fein und mittelgroß: Elegoo Saturn 4 Ultra 16K mit 14 µm, der feinste Wert in unserem Vergleich.
- Mittelgroß: Anycubic Photon Mono M7 Pro mit 16,8 µm.
- Groß: Anycubic Photon Mono M7 Max für große Teile, mit 46 µm aber deutlich gröber.
Was du außer dem Drucker brauchst
- Nitrilhandschuhe und Schutzbrille. Flüssiges Harz reizt die Haut und kann Allergien auslösen.
- Lüftung. Stell den Drucker nicht ins Schlafzimmer. Ein Raum mit Fenster oder ein Abzug ist Pflicht.
- Wasch- und Aushärtestation oder zwei Dosen mit Isopropanol und eine UV-Lampe.
- Harz: Eine Flasche mit 1 kg kostet je nach Sorte 20 bis 40 Euro. Waschbares Harz spart Isopropanol.
Resin ist für dich nichts? Dann lies FDM oder Resin. Alle Resin-Drucker findest du in der Kategorie Resin.




